VignaMaggio
VignaMaggio liegt zwischen Florenz und Siena und blickt auf 600 Jahre Geschichte zurück. Eigentümer Patrice Tavarella restaurierte Gut und Keller im historischen Stil und stellte auf Bioanbau um. Auf 65 ha dominieren Sangiovese, ergänzt von Merlot und Cabernet Franc. Berühmt sind Chianti Classico, Riserva und die Gran Selezione „Monna Lisa“.
VignaMaggio
Terre di Prenzano Chianti Classico DOCG Bio 2020
Wer traditionelle Chianti Classico schätzt, sollte unbedingt diesen reinsortigen Sangiovese von Vignamaggio probieren. Der Terre di Prenzano DOCG besticht mit einer unglaublichen Aromenvielfalt, zu der auch der Ausbau im Eichenfass beisteuert. Ein ausdrucksstarker, vielschichtiger Rotwein mit genussvoller Tiefe und feinmaschigen Tanninen. Gefälliges Mundgefühl und schönes fruchtiges Finale.
Wissenswertes über den Terre di Prenzano Chianti
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.
Lagerung: Der Terre di Prenzano Chianti Classico DOCG kann noch 4-5 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Terre di Prenzano Chianti Classico DOCG passt ausgezeichnet zu typisch toskanischen Gerichten. Ein Rotwein zu Pasta mit kräftigem Sugo oder zu gegrilltem Fisch. Unser Tip: Top zu Lammgerichten.
So entsteht der Terre di Prenzano Chianti
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Toskana
Anbau: Eigene Weinberge der Kellerei in Greve in Chianti. Höhenlage: 350-550m mit Süd-Ostausrichtung.
Boden: Mischböden.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Sangiovese 100%.
So schmeckt der Terre di Prenzano Chianti
Farbe
Intensives Rubinrot.
Bukett
Intensiv und ausgeprägt mit klaren Duftaromen nach Kirschen und Himbeeren und Veilchen. Kombiniert mit feinen Nuancen von Lorbeer, Nelken, Vanille und Schokolade.
Geschmack
Rund, schöne Struktur, angenehmer Abgang. Die moderate, gut eingebundene Säure harmoniert perfekt mit der Tanninstruktur.
Jahrgang 2020:
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Das Weingut: VignaMaggio
Die Arbeiten in der Landwirtschaft und deren Produktpalette wurde so strukturiert, dass die ursprüngliche Charakteristik der Chianti-Gegend erhalten bleibt. Mehr als 80% der 65ha Weinberge von VignaMaggio sind mit Sangiovese-Reben kultiviert, der klassischen Chianti-Varietät. Aber auch Cabernet Franc und Merlot finden auf den unterschiedlich ausgerichteten Weinbergen in durchschnittlich 350m Höhe ihr ideales Habitat.
Im Weinkeller ist der Önologe Giorgio Marone für die Weinbereitung verantwortlich. Dabei kann er auf Kellergewölbe aus dem 15. Jahrhundert zurückgreifen, die mit den feuchten Felswänden ideale Bedingungen für die Reifung in Eichenholzfässern bieten ohne technische Eingriffe. Nur im Zementtank reift hier auch der Rotwein Il Morino IGT, der sich zu Recht zur Riege der Super Toscans zählen darf.
Bei den Chianti Classico überzeugen sowohl Terre di Prenzano als reinsortiger Sangiovese als auch der Riserva Gherardino DOCG mit seinem ausgeklügeltes Reifungsverfahren. Herausragend das Aushängeschild des Weinguts: Monna Lisa Gran Selezione DOCG. Der Rotwein erinnert an das Porträt von Mona Lisa, das Leonardo da Vinci vermutlich während ihres Aufenthalts auf Vignamaggio gemalt hat. Ob diese Geschichte wahr ist oder nicht, der Chianti Classico Monna Lisa jedenfalls begeistert Weinliebhaber und Weinkritiker weltweit!
Aber nicht nur Lage und Ambiente machen dieses Weingut zu etwas Einzigartigem, sondern auch seine Geschichte(n). Lisa Gherardini, Tochter der Eigentümer von Vignamaggio, lebte vermutlich während ihrer Jugend einige Zeit hier und erlangte Weltberühmtheit, als sie von Leonardo da Vinci mit ihrem angedeuteten Lächeln zu d e r Monna Lisa avancierte (dtsch. Schreibweise Mona Lisa). In neuerer Zeit diente die Tenuta schon als Filmkulisse, hat Staatsgäste und Prominente beherbergt und ist für viele Brautleute begehrtes Ambiente für den schönsten Tag.
1404 wird die Weinbautätigkeit auf VignaMaggio erstmals urkundlich erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten erweiterten die tüchtigen Kaufleute der Gherardinis das Anwesen konsequent; es umfasste mehrere Weingutshöfe, Obstgärten, Olivenhaine, eine eigene Ölmühle und vieles mehr. Die Landwirtschaftskrise zu Beginn des 19. Jahrhunderts traf auch VignaMaggio. Das Anwesen wurde verkauft und wechselte in der Folgezeit häufig den Eigentümer.
Erst 1987 erweckte die Familie Nunziante dann das Weingut zu neuem Leben. Eine staunende Öffentlichkeit konnte das renovierte Herrenhaus, die erneuerten Weinkeller und die rekultivierten Weinberge und Olivenhaine bewundern. Der echte Durchbruch gelingt aber erst 2014; der Architekt Patrice Taravella erwirbt das Anwesen. Seine Vision: Ein ganzheitlicher landwirtschaftlicher Ansatz voller Respekt für das Land, die Vegetation und für die Menschen.
Taravella versetzt die Gärten von VignaMaggio, seine Weinberge und Olivenhaine zurück in den Stil vergangener Jahrhunderte. Er initiiert ein Rebsorten Restaurierungsprojekt und besinnt sich auf die Klassiker der Toskana, allen voran natürlich den Sangiovese und mit dieser Rebsorte harmonierende Trauben. Diese Umstellungsarbeit hat sich bereits gelohnt. Der Gambero Rosso lobt die „idealen Bedingungen für die Reifung der Weine ohne technische Eingriffe“.