Kellerei Kaltern
Die Cantina Kaltern ist die größte Winzergenossenschaft Südtirols mit rund 650 Mitgliedern und 480 Hektar Weinbergen rund um den Kalterer See. Kleine Parzellen, besondere Einzellagen und das Zusammenspiel von Terroir und Rebsorte prägen die Qualität. Autochthone und internationale Sorten sowie Spitzenlinien wie Quintessenz sichern internationales Ansehen.
Kellerei Kaltern
Saltner Pinot Nero Riserva DOC 2022
Ein Selektionswein der Cantina Kaltern, der Stimmung auslöst: Saltner Pinot Nero Riserva DOC. Nach 12 Monaten im Holz gelingt es diesem Riserva, südtiroler Flair zu transportieren. Einnehmender Duft nach Kirschen, schwarzen Beeren und Veilchen. Am Gaumen druckvoll, facettenreich und geschmeidig mit gut eingebundenem Barrique. Schöner samtiger Abgang.
Wissenswertes über den Saltner Pinot Noir
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 18-20°C.
Lagerung: Der Saltner Pinot Nero Riserva DOCWein kann noch 4-6 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Saltner Pinot Nero Riserva DOC passt am besten zu gegrilltem oder gebratenem Fleisch, zu Wild oder zu pikantem Hartkäse.
So entsteht der Saltner Pinot Noir
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Suedtirol
Anbau: Weinberge in Planitzing, Putzmauer und Prey. Höhenlage: 400-500m ü.M. Südost bis Nordostlagen und Westlagen. Ertrag: 50hl/ha.
Boden: Mineralischer Mergel auf Kalkschotter.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Blauburgunder (Pinot Nero) 100%.
So schmeckt der Saltner Pinot Noir
Farbe
Leuchtendes Rubinrot.
Bukett
Duftig nach Kirschen, Veilchen und Marzipan. Leichte Holznote.
Geschmack
Viel Frucht am Gaumen, geschmeidig, mit feinen Tanninen.
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Das Weingut: Kellerei Kaltern
Die kleine Parzellierung ermöglicht nicht nur familiäre Betriebsstrukturen. Auch die Symbiose von mikroklimatischer Bodenbeschaffenheit, klimatischen Einflüssen, Erziehungsform und Rebsorte wird optimiert. Dass dieses Zusammenspiel perfekt funktioniert, beweist die Top-Linie Quintessenz. Sowohl der Kalterersee Classico Superiore als auch der Cabernet Sauvignon Riserva und Weissburgunder der Linie Quintessenz werden jedes Jahr von der internationalen Weinpresse gefeiert.
Auch mit ihren Selektionsweinen zeigt die Kellereigenossenschaft die hohe Kunst des Weinbaus. Einzellagen Varietäten wie Vial Weißburgunder DOC und Stern Sauvignon DOC oder die berühmten Campaner spiegeln auf markante Art ihre Verbindung zum Anbaugebiet. Eine Sonderstellung nehmen die edel-süßen Rosenmuskateller (Moscato rosa) und Goldmuskateller (Moscato Giallo) ein. Beide reifen auf der Feinhefe und sind begehrte Aperitifs oder willkommene Begleiter für Desserts.
Die Mitglieder der südtiroler Genossenschaft Kellerei Kaltern sind in die Arbeit in der Kellerei, in Verkostungen, in Entscheidungen über den Ausbau und in die Vinifizierung mit eingebunden. Für sie ist die Arbeit im Weinberg zugleich Ansporn. So bewirtschaftet eine Gruppe von sensiblen Vordenkern ihre Weingärten nach biodynamischen Prinzipien und nimmt damit eine Vorreiterrolle in ganz Südtirol ein. Der Status der Mitglieder geht weit über den des reinen Traubenlieferanten hinaus und gilt als Garant für die Identifizierung der einzelnen Weinbauern mit "ihrer" Kellerei.
Um die Jahrhundertwende war Südtirol die Weinschatzkammer der österreichischen Monarchie und die Genossenschaftskellerei Kaltern Haus- und Hoflieferant der kaiserlichen Habsburger. Die Situation änderte sich schlagartig mit dem Ausbruch des ersten Weltkriegs. Wie die Südtiroler Weinproduzenten insgesamt, verlor auch Kaltern seine traditionellen Abnehmer. Die Rebfläche reduzierte sich von 11.000 auf 5.000 Hektar. Erst in den 50er Jahren war der Export in die traditionellen Märkte, jetzt vor allem Deutschland und Österreich, wieder möglich.
In den achtziger Jahren erlebte der Weinbau um den Kalterer See neuerlich eine geradezu revolutionäre Veränderung. Als eine der ersten Regionen in Italien erkannte man veränderte Konsumgewohnheiten. Eine Hinwendung zur Qualität war das Gebot der Stunde. In der Folge reduzierte sich die jährliche Produktionsmenge um mehr als die Hälfte. Neuerliche Fusionen mehrerer kleiner Genossenschaften brachten know-how und vor allem zusätzliche Weingärten in exquisiten Lagen.
Unter der Führung des Önologen Helmuth Zozin wurde die "Qualitätsgruppe" gegründet. Selektionen von Kleinlagen und gesonderte Abfüllungen führten zur Geburtsstunde für Top Weine. Die ehemals 5 Kellereien konzentrierten sich auf ihre Leitsorten: Kalterer See bzw. Vernatsch, Weißburgunder bzw. Pinot Bianco, Sauvignon, Cabernet Sauvignon und Goldmuskateller.
2016 haben sich die zwei Winzergenossenschaften der Gemeinde Kaltern zur neuen Kellerei Cantina Kaltern zusammengeschlossen. Mehr als 600 Miglieder bewirtschaften nun etwa 480ha Weinberge. Sie sorgen dafür, dass Unterschiede in der Bodenbeschaffenheit, den klimatischen Bedingungen und den Anbaumethoden zu einem Portfolio an Weinen führen, das die gesamte Weinwelt Südtirols repräsentiert.