Rivera
Die familiengeführte Kellerei Rivera verbindet Tradition und Moderne im DOC-Gebiet Castel del Monte in Apulien. In vierter Generation entstehen hier charakterstarke Weine aus autochthonen Rebsorten wie Nero di Troia sowie aus Chardonnay und Sauvignon. Klassiker, Riservas und das legendäre Flaggschiff Il Falcone stehen für Qualität und Herkunft.
Rivera
Puer Apuliae Nero di Troia Castel del Monte DOCG 2017
So unverkennbar wie Castel del Monte ist auch der nach dem Erbauer benannte Wein: Puer Apuliae Nero di Troia Castel del Monte DOCG. Der "Sohn Apuliens" aus der autochthonen süditalienischen Rotweinsorte Nero di Troia. Am Gaumen verschmelzen schwarze Früchte, würzige Noten und samtige Tannine zu einem vollmundigen Genuss von hoher Persistenz. Kraftvoll und elegant, ein Einzellagen Riserva der Extraklasse!
Inhalt: 0.75 l (34.53 € / l)
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Wissenswertes über den Puer Apuliae
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 18-20°C. Flasche eine Stunde vor dem Genuss öffnen und dekantieren.
Lagerung: Der Puer Apuliae Nero di Troia Castel del Monte DOCG kann noch bis zu 12-15 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Puer Apuliae Nero di Troia Castel del Monte DOCG passt hervorragend zu deftigen Fleischgerichten auf der Basis von dunklem Fleisch. Auch ein trockener Rotwein zu Wild und reifem Käse.
So entsteht der Puer Apuliae
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Apulien
Anbau: Einzellage Weinberg Tafuri im Hügelgebiet der Murgia nordöstlich von Bari in der DOC-Zone Castel del Monte.
Boden: Kalkhaltiger Tuffstein.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Nero di Troia 100%. Ein antiker Klon aus den Weinbergen von Rivera.
So schmeckt der Puer Apuliae
Farbe
Undurchdringliches Purpurrot.
Bukett
Intensiv und frisch mit einem Anklang an schwarze Früchte, Feilchen und Sternanis.
Geschmack
Vollmundig, kräftig und persistent mit einem Anklang an schwarze Früchte. Langer Abgang mit weichen und samtigen Tanninen.
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Das Weingut: Rivera
Die Weinberge der Tenuta liegen im Hinterland der Städte Andria, Bari und Trani. Dominiert wird die ganze Gegend von Castel del Monte. Einem imposanten 8-eckigen Schloss des Stauferkönigs Friedrich II aus dem 13. Jahrhundert. Castel del Monte ist damit nicht nur Orientierunngs- und Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt, sondern seit 1971 auch der Name der DOC - Region. Dass die Aufwertung der Weine vom nördlichen Apulien gelungen ist, beweist zudem der 2011 eingeführte DOCG Status für 3 Destinationen im Gebiet Castel del Monte.
Im Bereich der weißen Rebsorten hat die Tenuta Pionierarbeit geleistet. Ihr ist maßgeblich zu verdanken, dass die Reben Chardonnay und Sauvignon in Apulien wieder Fuß fassen konnten. Dazu die eher seltenen einheimischen Rebsorten Bombino bianco und Verdeca. Hier keltert Rivera trockene Weißweine voller Frische und Lebendigkeit.
Bei den roten Sorten sind die Klassiker Süditaliens wie Aglianico und Primitivo genauso vertreten wie der seltene Bombino Nero. Der daraus vinifizierte Rosé Pungirosa heimst alljährlich oberste Plätze ein im Ranking der Kritiker.
Eine Sonderstellung gebührt der Rebsorte Nero di Troia. Es entstehen Klassiker und Riservas der Extraklasse. Reinsortig gekeltert der Violante und der Puer Apuliae. Als Cuvée der Rubicolo. Und der geschichtsträchtige Il Falcone. Das Flagschiff von Rivera ist seit 1970 auf dem Markt und hat nichts von seiner Faszination eingebüßt. Unser Tip: Wer die Weine von Apulien entdecken möchte, ist bei Rivera gerade richtig!
Hier in der Gegend um Andria, ist die Familie de Corato tief verwurzelt. Und hier entdeckte Giuseppe de Corato zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Leidenschaft für den Weinbau und gründete die Tenuta Rivera.
In den 50er Jahren erneuerte sein Sohn Sebastiano die ganze Tenuta. Es wurden neue Weinberge angelegt, das Anwesen renoviert und um eine Abfüllanlage erweitert. Sein Ziel: Das enorme Qualitätspotential des Weinbaus in der Gegend um Castel del Monte auszuschöpfen und die Weine Apuliens weltweit zu verbreiten.
Dies gelang der nächsten Generation, Carlo de Corato. Nach den frühen Erfolgen des Primitivo und des Negroamaro entdeckten die Weinkenner zu Beginn der Jahrtausendwende nun auch die Weine im Norden Apuliens. Die autochthonen Rebsorten Bombino Nero, Bombino Bianco und Pampanuto. Und allen voran die Rotweinrebe Nero di Troja, deren historische Herkunft genauso geheimnisvoll wie umstritten ist.
Die Urenkel des Firmengründers, Marco und Sebastiano, sind heute maßgeblich für die Geschicke der Kellerei verantwortlich. Ihnen gebührt auch das Verdienst, dass zu dem 1971 geborenen DOC Gebiet Castel del Monte 2011 die höchste Denomination DOCG als kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung eingeführt wurde. So gab es nicht nur Anerkennung für das Anbaugebiet. Die Tenuta Rivera wurde binnen kurzer Zeit zum wichtigsten Anhaltspunkt für die apulische Weinwelt. Man spricht sogar vom Motor der Weinrenaissance Apuliens.