Kellerei Kaltern
Die Cantina Kaltern ist die größte Winzergenossenschaft Südtirols mit rund 650 Mitgliedern und 480 Hektar Weinbergen rund um den Kalterer See. Kleine Parzellen, besondere Einzellagen und das Zusammenspiel von Terroir und Rebsorte prägen die Qualität. Autochthone und internationale Sorten sowie Spitzenlinien wie Quintessenz sichern internationales Ansehen.
Kellerei Kaltern
Kalterersee Classico Superiore DOC 2025
Bezugs- und Identifikationspunkt der Cantina Kaltern: Kalterersee Classico Superiore DOC. Hier kommt der sortentypische Charakter der autochthonen Rebsorte Vernatsch auf besonders harmonische Weise zum Ausdruck. Der weiche, fruchtbetonte Rotwein bereitet schon im Glas Vergnügen. Ein Allrounder mit Trinkfreude pur!
Inhalt: 0.75 l (11.33 € / l)
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Wissenswertes über den Kalterersee
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 13-15°C.
Lagerung: Wir empfehlen, den Kalterersee Classico Superiore DOC jung zu trinken.
Serviervorschlag
Der Kalterersee Classico Superiore DOC passt zu Vorspeisen, zur typisch Südtiroler Marende mit Speck, Salami und Wurst. Ein Rosso auch zu Pasta, Pizza,gekochtem Fleisch, gegrilltem oder gebratenem weißen Fleisch oder mildem Käse.
So entsteht der Kalterersee
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Suedtirol
Anbau: Süd- Ostlagen rund um den Kalterer See. Höhenlage: 230 - 350m ü.M.Alter der Rebstöcke: 20-50 Jahre.
Boden: Lehmiger Kalkschotter mit geringem Sandanteil.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Vernatsch 100%.
So schmeckt der Kalterersee
Farbe
Leichtes Kirschrot.
Bukett
Fruchtbetont nach Kirsche und Himbeere, etwas Bittermandel.
Geschmack
Vollmundig und harmonisch, sehr weich am Gaumen.
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Das Weingut: Kellerei Kaltern
Die kleine Parzellierung ermöglicht nicht nur familiäre Betriebsstrukturen. Auch die Symbiose von mikroklimatischer Bodenbeschaffenheit, klimatischen Einflüssen, Erziehungsform und Rebsorte wird optimiert. Dass dieses Zusammenspiel perfekt funktioniert, beweist die Top-Linie Quintessenz. Sowohl der Kalterersee Classico Superiore als auch der Cabernet Sauvignon Riserva und Weissburgunder der Linie Quintessenz werden jedes Jahr von der internationalen Weinpresse gefeiert.
Auch mit ihren Selektionsweinen zeigt die Kellereigenossenschaft die hohe Kunst des Weinbaus. Einzellagen Varietäten wie Vial Weißburgunder DOC und Stern Sauvignon DOC oder die berühmten Campaner spiegeln auf markante Art ihre Verbindung zum Anbaugebiet. Eine Sonderstellung nehmen die edel-süßen Rosenmuskateller (Moscato rosa) und Goldmuskateller (Moscato Giallo) ein. Beide reifen auf der Feinhefe und sind begehrte Aperitifs oder willkommene Begleiter für Desserts.
Die Mitglieder der südtiroler Genossenschaft Kellerei Kaltern sind in die Arbeit in der Kellerei, in Verkostungen, in Entscheidungen über den Ausbau und in die Vinifizierung mit eingebunden. Für sie ist die Arbeit im Weinberg zugleich Ansporn. So bewirtschaftet eine Gruppe von sensiblen Vordenkern ihre Weingärten nach biodynamischen Prinzipien und nimmt damit eine Vorreiterrolle in ganz Südtirol ein. Der Status der Mitglieder geht weit über den des reinen Traubenlieferanten hinaus und gilt als Garant für die Identifizierung der einzelnen Weinbauern mit "ihrer" Kellerei.
Um die Jahrhundertwende war Südtirol die Weinschatzkammer der österreichischen Monarchie und die Genossenschaftskellerei Kaltern Haus- und Hoflieferant der kaiserlichen Habsburger. Die Situation änderte sich schlagartig mit dem Ausbruch des ersten Weltkriegs. Wie die Südtiroler Weinproduzenten insgesamt, verlor auch Kaltern seine traditionellen Abnehmer. Die Rebfläche reduzierte sich von 11.000 auf 5.000 Hektar. Erst in den 50er Jahren war der Export in die traditionellen Märkte, jetzt vor allem Deutschland und Österreich, wieder möglich.
In den achtziger Jahren erlebte der Weinbau um den Kalterer See neuerlich eine geradezu revolutionäre Veränderung. Als eine der ersten Regionen in Italien erkannte man veränderte Konsumgewohnheiten. Eine Hinwendung zur Qualität war das Gebot der Stunde. In der Folge reduzierte sich die jährliche Produktionsmenge um mehr als die Hälfte. Neuerliche Fusionen mehrerer kleiner Genossenschaften brachten know-how und vor allem zusätzliche Weingärten in exquisiten Lagen.
Unter der Führung des Önologen Helmuth Zozin wurde die "Qualitätsgruppe" gegründet. Selektionen von Kleinlagen und gesonderte Abfüllungen führten zur Geburtsstunde für Top Weine. Die ehemals 5 Kellereien konzentrierten sich auf ihre Leitsorten: Kalterer See bzw. Vernatsch, Weißburgunder bzw. Pinot Bianco, Sauvignon, Cabernet Sauvignon und Goldmuskateller.
2016 haben sich die zwei Winzergenossenschaften der Gemeinde Kaltern zur neuen Kellerei Cantina Kaltern zusammengeschlossen. Mehr als 600 Miglieder bewirtschaften nun etwa 480ha Weinberge. Sie sorgen dafür, dass Unterschiede in der Bodenbeschaffenheit, den klimatischen Bedingungen und den Anbaumethoden zu einem Portfolio an Weinen führen, das die gesamte Weinwelt Südtirols repräsentiert.