Cecilia Beretta
Cecilia Beretta ist das Prestige-Weingut der Familie Pasqua im Valpolicella- und Soave-Gebiet bei Verona. In vierter Generation bewirtschaftet die Familie rund 90 Hektar Weinberge, darunter zahlreiche Einzellagen. Klassische Veroneser Weine, Spitzen-Soave und Amarone aus selektierten Lagen verbinden Tradition, Terroir und moderne Kellertechnik.
Cecilia Beretta
Amarone delle Valpolicella Classico Riserva Terre di Cariano DOCG 2016
Das Flaggschiff von Cecilia Beretta: Amarone Riserva DOCG aus der Einzellage Terre di Cariano im klassischen Anbaugebiet des Valpolicella. Ein gewaltiger Wein, opulent im Glas und am Gaumen. Trotzdem weich und samtig dank der guten Balance. Dazu ein fast endloser Nachhall. Auch die italienische Sommeliervereinigung ist begeistert. Ein großer Amarone zum Genießen und Meditieren!
Inhalt: 0.75 l (65.33 € / l)
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Wissenswertes über den Amarone Terre di Cariano
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Amarone Terre di Cariano bei 18-20°C. Flasche eine Stunde vor dem Genuss entkorken.
Lagerung: Der Einzellagen Amarone Terre di Cariano kann noch viele Jahre nach der Abfüllung gelagert werden. Dabei wird er in zunehmendem Alter noch runder und noch harmonischer.
Serviervorschlag
Der Amarone Terre di Cariano braucht kräftige Gerichte als Begleiter. Der Rotwein eignet sich besonders für Lamm, Wildschwein oder andere Wildspezialitäten. Auch zu lange gereiftem Käse. Ein großer Wein zum Genießen und Meditieren.
So entsteht der Amarone Terre di Cariano
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Venetien
Anbau: Weinberg Terre di Cariano im klassischen Anbaugebiet des Valpolicella in der Gemeinde San Pietro. Höhenlage: 26,4 ha in 160m ü.M.
Boden: Ton- und kalkhaltige Böden glazialen und alluvialen Ursprungs.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Corvina, Rondinella, Corvinone, Croatina und Oseleta.
So schmeckt der Amarone Terre di Cariano
Farbe
Dunkles backsteinfarbenes Rubinrot.
Bukett
Weinig, kräftig, fruchtig mit Aromen von Waldbeeren und Brombeermarmelade. Dazu würzige Noten, die an Zartbitterschokolade und Röstung erinnern.
Geschmack
Reichhaltig, komplex warm und weich, mit bereits recht reifen und seidigen Tanninen. Gut ausbalanciert und sehr anhaltend.
Jahrgang 2016:
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Das Weingut: Cecilia Beretta
Kein Wunder, dass sich die Familie Pasqua bei der Namensgebung des Unternehmens von dieser schillernden Person inspirieren ließ. Zumal sich die Weinberge der Kellerei rund um die alte Villa des Grafen Beretta bei Mizzole im klassischen Valpolicellagebiet und in den prestigeträchtigen Soavehügeln befinden. Heute bewirtschaften in 4. Generation Umberto, Riccardo und Alessandro Pasqua die 90ha Weingärten, darunter mehr als 30ha Einzellagen.
Die Produktion umfasst die klassischen Veroneser Weine, die vollkommen unabhängig von den Pasqua-Weinen produziert werden. Natürlich werden aber Know-How geteilt und viele Synergieeffekte genutzt. Aber schon die Basisweine Custoza, Pinot Grigio, Bardolino und Chiaretto zeigen, was das Terroir mit seinen Kalk-und Mergelböden und den vulkanischen Ausläufern zu bieten hat.
Die Schmuckstücke der Cantina sind die Einzellagen Etiketten. Der Soave Classico vom Weinberg Brognoligo wird seit einigen Jahren biologisch angebaut und erhält regelmäßig Höchstbewertungen. Mit den Cuvées Soraie, ComeMe und dem authentischen Valpolicella Superiore Terre di Cariano stellt Önologe Carlo Olivari seine Kreativität unter Beweis. Gerade hier unterstreicht die Produktion den typischen Charakter der Reben und des Gebiets und nutzt traditionelle Techniken wie das Trocknen der Trauben. Der Amarone della Valpolicella Classico Riserva aus der Einzellage Terre di Cariano gilt als Flagschiff von Cecilia Beretta. Auch der opulente Rotwein zeigt auf eindrucksvolle Weise die Verbindung von alter veroneser Weinerzeugung und moderner Technologie.
Das Ergebnis des Prestige-Weinguts der Familie Pasqua ist Jahr für Jahr beeindruckend. Eine Folge von strengen Selektionsvorgaben und eine Begrenzung der hochwertigen Einzellagen-Weine auf ca. 200 000 Flaschen. Damit ist es der Familie Pasqua gelungen, die Stärke und Persönlichkeit des einzigartigen Valpolicella- und Soavegebiets in ihren Weinen einzufangen.
Ende der 40er Jahre erwarb die Familie Pasqua das Anwesen sowie die dazugehörigen Weinberge Mizzole, Mattaranetta und San Felice. Aber erst nachdem sich die Pasquas mit den Weinen vom Stammhaus in Verona erfolgreich an den Weltmärkten etabliert hatten, widmete man den Weingärten in den Hügeln des Valpolicella Gebiets mehr Aufmerksamkeit.
Jetzt stand umfangreichen Investitionen nichts mehr im Wege. Die 2.Pasqua-Generation gründete 1980 die Cantina Cecilia Beretta, immer mit dem Ziel, die Qualität und das Potential der Veroneser Weine voll auszuschöpfen. Dass als Namensgeber nicht nur der Landsitz, sondern auch eine der schillerndsten weiblichen Mitglieder der Familie Beretta Pate stand, unterstreicht den Anspruch der Eigenständigkeit dieser Weinlinie.
Alle Weinberge wurden unter sorgfältiger Auswahl autochtoner Klone neu angelegt. Die Prämisse: bestmögliche Qualitäten auf den ton- und kalkhaltigen Böden des Valpolicellagebiets ohne Rücksicht auf quantitative Ergebgnisse. Die erste Ernte Anfang der 90er war mehr als vielversprechend. Im Jahr 1998 wurde ein kleiner Teil der Weinberge aufgrund der ausgezeichneten Produktionscharakteristiken der Universität Mailand zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen folgten.
Neuer Schwung kam 2002 durch den Eintritt von Carlo Olivari als Önologe in das Unternehmen. Zudem wurde Graziana Grassini ins Önologen-Team geholt. Sie gilt als eine der ersten Winzerinnen Italiens und hat mit ihrer Erfahrung wesentlich dazu beigetragen, die Cecilia Beretta Weine neu zu interpretieren.
So ist es der Familie Pasqua gelungen, ihre Verwurzelung im Valpolicella- und Soavegebiet zu beweisen. Und der Innovationsdrang setzt sich fort: Inzwischen wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Nicht nur durch die Umstellung auf Bio-Anbau in vielen Weinbergen, sondern auch im Hinblick auf den Energieverbrauch sowie auf die Minimierung des gesamten Abfallsystems.